Olaf macht Mut – Die Schubert-Show: Sport | SPASSZONE @ Das Erste

Olaf macht Mut – Die Schubert-Show: Sport | SPASSZONE @ Das Erste


*Titelmusik* Unsere Band!
Willkommen. *Jubel* Herzlich willkommen
zu “Olaf macht Mut”. “Die Existenzialisten”. *kräftiger Akkord* So.
Vielen Dank. Wir beschäftigen uns heute
mit einer wichtigen Thematik. Mit Sport. Oder wie man auch sagt …
Ich muss kurz reingrätschen. Wenn es um Sport geht,
musst man auch anpfeifen. Ich bin heute Schiedsrichter
und pfeife die Sendung an. Die Regeln:
kein Kratzen, kein Beißen. Nicht wie beim letzten Mal. Keine Tiefschläge,
außer sie sind lustig, okay? *Pfiff* Fahre er fort. Die Pfeife pfeift. Ähm … Ja.
Sport … Sag mal, stand hier nicht
eigentlich mein Schreibtisch? Den habe ich wegmachen lassen.
Seit wann dürfen Pförtner eingreifen? Von oben.
Kam direkt von oben. Ich pass mal auf. Merkst du es schon? Es ist angenehm.
Der Wind. Geile Atmo.
Der Wind … … hat sich gedreht, Olaf. Du kannst deinen Finger
dahin schieben, wo bei dir der Wind herkommt. Gut, kommt in meinen Bericht. Was du hier machst,
sende ich dann nach oben. Das hat dann Konsequenz…
Mir ist das egal, was du machst. Mach dein Ding und deine Witze. Mir sind die Hände gebunden.
Ich schreib das jetzt auf. Judas Fischer schreibt Berichte.
Okay, “Judas Fischer”. Ich sehe hier
viele gebrochene, gute Vorsätze. Wenn ich hier von Sport rede, weiß überhaupt jeder,
was gemeint ist? Äh, ja. Ich zum Beispiel
bin sehr aktiver Sport… …zuschauer. Gutes Stichwort. Ich habe ein paar Fragen
aus dem Publikum. D.h., es geht los?
Es geht jetzt los! Bist du bereit? Ich will den Kelch
meiner Erkenntnis weiterreichen. Machst du denn selber Sport? Ich?
Ja, du. Äh, ich bin …
Ja, kann man so sagen. Ich bin Frühsportler.
Begeisterter Frühsportler. Stehe halt immer erst 14 Uhr auf. Ich konnte es nur nie einrichten. Was ist für dich
das Faszinierende am Sport treiben? Treiben.
Also … *Publikum lacht.* Treiben klingt
ein bisschen getrieben und unruhig. Die meisten treiben Sport, um einen gestählten Leib
davonzutragen. Um dann mit diesem gestählten Rumpf eine Frau zum Geschlechtsverkehr
überreden zu können. Das ist natürlich Unfug. In all den Jahren sind die Frauen
nicht mit mir ins Bett gegangen, wegen meines Körpers. Sondern gar nicht. *schallendes Gelächter* Also es bringt nichts. *Applaus* Was war dein schönster Erfolg
im Sport? Dein größter sportlicher Erfolg? Es war ein Wettrennen. Es war in der 8. Klasse.
Es war gegen Heiko Fanghänel. Es ging wirklich um Leben und Tod. Wir wurden
von einem Schäferhund verfolgt. Ich habe gewonnen. Ich habe Heiko
im Prinzip nie wieder gesehen. *Publikum lacht.* Im Ganzen, sag ich mal. Das war für mich
damals ein großer Kick. Jetzt stellst du mir 3 Fragen. Damit es fair ist. Du weißt,
dass das niemanden interessiert. Außerdem, ist ganz klar: Dein Körper beantwortet
zum Thema Sport alles. Unser aller Vorfahre, der Ur-Olaf. Mannhaft erwürgte er den Mammut,
um die Seinen zu ernähren. Irgendwann aber wurde das Leben
durch Technologisierung leichter. Der Mensch hätte sich
auf die Couch lümmeln können. Doch ein Störenfried
brachte alles durcheinander. Turnvater Jahn. Frech behauptete er,
körperliche Bewegung wäre gesund. Er entwickelte
bizarre Apparaturen: das Reck! Noch schlimmer, den Barren, an dem
sich der Mensch abzustrampeln habe. Damit war der Sport erfunden. Die Gesellschaft
wurde für immer tief gespalten. In Sportler und normale Menschen. Hier habe ich heute die Aufgabe, die Sportler von ihrem Irrglauben
an Fitness und Bewegung abzubringen. *Applaus* Ich sehe es.
Ich weiß es. Viele Menschen
möchten Sport treiben, Aber es ist sehr schwer, eine adäquate Sportart
für sich erst mal zu finden. Welchen Sport will ich machen? Das ist nicht leicht. Bei dir denke ich da
spontan an Eiskunstlauf. Du wärst für mich
der neue Katharina Witt. Das ist ein Privatfoto! Katharina, der Große. Eiskunstlauf
hätte für dich viele Vorteile. Muss man sagen. Du hättest das 1. Mal
wirklich Körperkontakt. Du hättest eine Trainerin,
die dich hart rannimmt. Das ist das, was ich brauche.
Ich muss gebrochen werden. Und du wärst der Mann
für die schweren Sprünge. Nicht bloß das doppelte Lottchen
oder den dreifachen Lutz. Sondern auch den doppelten Whopper
oder den dreifachen Whisky. 3 Pluspunkte. Aber es ist auch nicht so angenehm. Das Eis ist kalt. Und das Eis kann einbrechen. Also da haben wir
zu viele Minuspunkte. Vielleicht doch eher Darts. Oder? Das ist dein Ding. Du bist es gewohnt,
Giftpfeile zu senden. Die Welt ist für dich
sowieso eine Scheibe. Da haben mir schon mal 2 Pluspunkte. Das Schöne am Darts ist:
Er kommt angenehm asozial daher. Du bist umgeben von tätowierten und
besoffenen Engländern und Holländern. Das ist wie zu Hause.
(lacht) Wie zu Hause. 3 Pluspunkte. Das Einzige ist,
man muss beim Darts rechnen können. Man muss immer
von 501 nach unten zählen. Das hat aber nur 20 Zahlen. Das ist ein Minuspunkt. Dann vielleicht, ähm … Beim Darts kann man sich
auch leicht einen Triple einfangen. Das juckt. *Publikum lacht.* Wie wäre es denn … Schach! Schach? Schach.
Ich habe so einen Schachbrett-Bauch. Schachbrett-Bauch.
Spitzen Witz. *musikalische Einlage* Es hätte natürlich den Vorteil: Du wärst endlich mal
nicht der einzige Bauer im Spiel. *Publikum lacht.* Ganz klar,
es ist eine sitzende Tätigkeit. 2. Plus. Und strategisch!
Man muss mit Kalkül agieren. Was denkt der andere?
Was weiß er, was ich nicht weiß? Deine Eltern
waren ja beide bei der Stasi. Viele Pluspunkte.
“IM Turm”. I… Natürlich ist es
konditionell nicht so … 5 Züge hintereinander
traue ich dir zu. Aber dann
kriegst du einen Schacharm. Die Sehnenscheiden
hier oben besonders. Haben wir auch
wieder einen Minuspunkt. Mensch, es ist nicht leicht
mit dem Julius und dem Sport. Wie wäre vielleicht Marathon? Das muss man einplanen.
Marathon ist Langstrecke. Das sind 40 km. Das ist ungefähr die Strecke, die du bis jetzt
in deinem Leben gelaufen bist. Dann auf einmal. Ich mache halt gern
die Sachen mit dem Auto. Auch in der Wohnung. Aber das Gute beim Marathon ist,
du bist unter Leuten. Zumindest in den ersten 30 Sekunden. *Lachen* Und beim Marathon werden kostenlos
Getränke und Bananen gereicht. Dass ist für den Ossi
schon mal ein Pluspunkt. Andererseits natürlich 42 km. D.h., du bist 7 Wochen unterwegs. Du musst übernachten.
Wieder ein Minuspunkt. Das wirst du dir
finanziell nicht leisten können. Die versteckten Kosten. Die versteckten Kosten. Synchronschwimmen. Er hat wirklich die Bikinifigur. Ich glaube,
Synchronschwimmen ist es! Das Gute ist,
es ist ein Hallensport. Du wirst selbst
bei Regen nicht nass. Du kannst immer in deinem Element,
im Lauwarmen, ein bisschen kraulen. Die Nasenklammer
rettet auch einiges. Betont meine Wade.
Die betont deine Wade. Synchronschwimmen … Die richtig guten Synchronschwimmer
treten auch alleine auf. Also solo-synchron. Das Seepferdchen hast du auch. Ich denke,
es ist Synchronschwimmen. Oder was springt dich an? Sag doch mal selber,
ist das mein Job? Vielleicht ist hier was dabei. Fußball steht in der Gunst
der Aufmerksamkeit zwar weit oben. Doch gibt es in Deutschland
viele Randsportarten, die sich zunehmend
großer Beliebtheit erfreuen. Z.B. das Hochsee-Boccia. Um Hochsee-Boccia-
Spezialist zu werden, üben die Athleten des HBC Leubnitz
zunächst auf Binnengewässern. Die Umgebung ist beschaulich.
Normal spielen wir auf hoher See. Es geht darum, dass die 2 Teams
gegenseitig versuchen, an die Boje zu kommen. Wir haben pro Saison
einen großen Verbrauch an Kugeln. Deshalb ist das ein teurer Sport. Wir trainieren 3-mal die Woche. Es gibt einen Pool
für die Feinheiten. Aber sonst
trainieren wir auf hoher See. Atlantik in Frankreich.
Dort spielen wir. Das ist natürlich anstrengend. Es geht darum, im Boot zu bleiben
und gut zu spielen. Das ist schwer. Die körperlichen Anstrengungen
und der stete Nervenkitzel sind für viele junge Sportler
besonders reizvoll. Hochsee-Boccia kann man
bis maximal 35 Jahre machen. Der Trend
bei allen neuen Sportarten, sei es Salami-Weitwurf
oder Pudding-Stoßen, geht dahin: Es geht immer um einen Mix
aus Anforderungen mehrerer Bereiche. Die stellt die Sportler
vor neue Herausforderungen. Beliebt ist der klassische Eierlauf. Und das Skat-Wrestling. Die Gemütlichkeit
des beschaulichen Kartenspiels konkurriert beim Skat-Wrestling
mit knallharter Action. Asthma-Bowling, Unterdruck-Jogging oder das noch unbekannte Fick-Boxen
erleben momentan starken Zulauf. Antike olympische Disziplinen
wie das Speerwerfen entwickeln sich durch kleinste
Regeländerungen zu Speerfangen. So können kleinste Fehler
bereits böse Folgen haben. Minimale Unsicherheiten
in der Haltung können das frühe Aus bedeuten. Die neuen Sportarten werden zunehmend von einem
breiten Publikum wahrgenommen. Auch durch den Erfolg der Deutschen
bei der letzten WM im Verstecken. Dort ging die Bronze-,
Silber- und Goldmedaille an Werner Brinkmann,
Jürgen Hanft und Sibylle Schüssler. Alle 3 sind bis heute
nicht wieder aufgetaucht. Vielen Dank. *Applaus* Wir haben das Anliegen … *lauter Sirenen-Ton* Was ist denn heute
bei Schuberts los? Eine Doping-Kontrolle! Na, wo kommt die denn her? Die war doch gar nicht eingeplant? Es ist vielleicht
sogar eine unangemeldete … … Doping-Kontrolle. Hier ist was los. So ein …
Ich freue mich. Dort sitzt der Verantwortliche.
Wieso ich? Er hat den Hut auf.
Warum denn ich? Ich hätte mal bitte eine Haarprobe.
Nee, das sind Freunde. Die sind beschriftet,
durchnummeriert. Die haben alle Namen. Die sind mit Margarine drangeklebt. Geht nicht auch was anderes?
Blut oder Urin? Urin wird gerne genommen.
Dann trink viel, Julius! Ich will das nicht machen.
Doch! Nein!
Du hast doch … Das kommt in meinen Bericht.
Ich mach das nicht. Bist ein Mann oder eine Memme? Wenn du viel trinkst,
kann nichts schief gehen. Das ist ein normaler
biologischer Prozess. Dadurch werden die Schadstoffe
im Körper verdünnt. Das Brom, das Bor,
das Aluminium, das Kadmium, das Östrogen, das Persil. Das Basalt.
Das ist doch … äh. Das Kaliumpermanganat,
schwere Wasser, ganz schweres Wasser. Muss ich alles austrinken?
Du musst genug trinken. Merkst du, wie sich
die Schadstoffe verdünnen? Ich krieg es nicht mehr rein.
Du musst viel trinken, Julius. Ich habe jetzt genug getrunken. Ich habe genug.
Das reicht nicht. Ich will den Videobeweis.
Schalten wir nach Köln. Zum magischen Auge. Wenn es mal nicht so läuft. Dann nimmst du
einfach meine Doping-Probe. *Applaus* Das ist die Referenz.
Urinprobe. Du hast immer eine Urinprobe dabei? Andere haben einen Regenschirm.
Ich habe sogar 2 dabei. Wenn mich Junkies … … dann sage ich,
wollt ihr sauberen Urin? Habt ihr 2, könnt ihr euch
eine Urin-Schorle mixen. Besser, du nimmst deinen eigenen.
Muss ich das hier … Nein, das macht man
auf einer sanitären Einrichtung. Ich würde da …
In der Nasszelle. Ich nehme das mit. Glück auf dem Weg. *Applaus* Die Doping-Kontrollen sind wichtig. Denn man muss anerkennen, Sport ist mittlerweile
ein Milliarden-Geschäft geworden. Früher war alles nebenbei.
Da machte man Sport oder auch nicht. Oder man hat sich engagiert.
Jochen war Schwimmtrainer. Viele Jahre hat er
im Schwimmbad junge Damen belästigt. *Lachen* Also ehrenamtlich. Und heute ist das alles ein Geschäft. Das ist ein riesiges Business.
Da wird geforscht. Und alles,
was nicht für Waffen und Krieg taugt, kriegt die Sportindustrie. Stellen wir uns vor, da sitzt einer
und soll Napalm verbessern. Durch Zufall stößt er
auf atmungsaktives Polyethylen. Da wird gesagt, aha,
damit kann man keinen umbringen. Okay, verkaufen wir es
als überteuerte Hightech-Sportjacke. Dann wollen alle mit absahnen.
Gerade bei den Spitzenverdienern. Bei den Fußballern
gehen 40% an den Manager. Dann noch mal 30%
an den Werbe-Agenten. Und noch mal
50% an den Spieler-Berater. *Lachen* Kann ja jeder ausrechnen. Viele Fußballer haben einen Zweitjob,
damit die die bezahlen können. Dann sind die mit 35 Jahren fertig. Die sind völlig marode, lavede.
Die sind komplett zerknirscht. Im Vergleich zu den Fußballern
hat so eine Crack-Hure vom Babystrich eine bessere soziale Perspektive und
eine körperlich bessere Konstitution. Durch das ganze Gerenne,
bei den Fußballern, die Kniescheibe! Die steckt ja in der Hüfte.
Die Hüfte steckt im Gaumenzäpfchen. Der ganze Sportler
wird nur noch zusammengehalten vom guten Willen und von Spucke. Fußballer haben 17-mal mehr Spucke
als normale Menschen. Deshalb sind die nur am … Deshalb bin ich dafür,
dass wir zurückfahren. Nicht immer nur
schneller, höher, weiter, sondern langsam anfangen
und den Sport sicher machen. Das ist mir ein Anliegen. *Julius rülpst.* Es lief? Und jetzt rate, wer sich
nicht die Hände gewaschen hat. *Julius lacht hämisch.* Alter, ey,
es lief wie am Schnürchen. Aber Sicherheit im Sport
finde ich gut. Natürlich. Sport ist zu gefährlich. Curling kannst du sicherer machen. Einfach runter vom Eis. Staubsauger umbauen, ab in die Wohnung,
da wird sie sauber. Curling ist das, wo der Stock
immer so auf dem Eis rumeiert. Dieses Eier-Stock-Schießen. Eier-Stock-Schießen.
Das muss in den Bericht. Das ist wirklich hässlich. Ich entschuldige mich
bei allen Eierstöcken und bei allen Eierköpfen. Was gibt es noch? Zur Sicherheit könnte man
mal ein Tempo-Limit einführen. Bei Rennsport-Arten. Dann wird in Monaco
einfach 50 gefahren. Richtig. Blitzer werden aufgestellt.
Dann kannst du auch gleich laufen. Oder öffentlicher
Personen-Nahverkehr. Oder Fahrrad. Mit dem Rad können sie
gleich noch Essen austragen. So sieht es aus. Können sich was dazu verdienen.
Weil sie so teure Berater haben. Es geht um Optimierung. Wir stellen fest,
Sport ist ein dynamischer Prozess, der sich im Wandel befindet. Es geht darum,
dem Menschen zu demonstrieren, worum es beim Sport geht. Was ist besser geeignet,
als Puppenspiel! Puppen… *Applaus* Puppenspiel.
Ich sage nur, tri tra trullala. *Begeisterungslaut* Eines vorweg, das ist jetzt
kein Kasperletheater für Kinder. Das ist ein ganz dickes Ding,
was wir jetzt hier geplant haben. Du musst mitmachen.
Ich muss mitmachen? Natürlich.
Ich werde ihn jetzt rausholen. Du musst dich schon mal hinknien. *Publikum lacht.* Wir haben natürlich
Puppen vorbereitet. Die wichtigste Puppe
im Kasperle-Theater ist der Hase. Der Hase symbolisiert
unsere eigene Überforderung. Er ist vom Duktus her ein
bilateral unausgeglichener Charakter. Er metaphorisiert quasi
das Ungewisse im Hilflosen. Kann man das so sagen?
Ich weiß, was du meinst. Er spiegelt dabei
Fragmente unseres Verhaltens. Subsummiert unsere Gesellschaftsnorm
und deren Auswirkung. Das sieht man dem Hasen nicht an. Weil er so ein
schwieriger Charakter ist … Er hat keinen Dachschaden,
aber er lispelt ein bisschen. Dann wäre es besser,
wenn du ihn spielst. *Publikum lacht.* Ich soll jetzt …
Okay. Der Hase sagt immer: Iff bin der Hafe.
Fade, if wäre gern ein Kaninfen. Ich bin Kaninchen.
Aber Lispeln dabei. If bin der Hafe.
Fade. Aber eben Kaninchen,
dabei lispeln. Da ist kein Zischlaut drin.
Ich bin Kaninchen. Lispeln! Wir haben natürlich dann,
ganz wichtig, die Putte. Das ist ein Zwitter.
Eine Mischform aus Pute und Nutte. *Publikum lacht.* Die Putte nimmt sich
vom Wesen her als Dienstleister war. Verstehe. Weist aber Defizite auf
in finalen Entscheidungsprozessen. Metaphorisch steht sie quasi
für die Stimmung in Deutschland. Sie konterkariert auf der Subebene
unser Konsumverhalten. Richtig.
Hätte ich dir nicht zugetraut. Sehr gut. Weil es ihr nicht gut geht,
kann sie nicht stehen. Sie kann nur sitzen oder liegen.
Sie weint ganz oft und ist traurig. Sie ist so was …
In der Band ist das der Jochen. Das spielst am besten auch du. Nie im Puppentheater fehlen
darf der Zauberer. Der Zauberer steht im Prinzip
für das Versagen aller Staatsformen. Er steht für den unerreichbaren,
multikulturellen Wunsch nach positiver Veränderung. Aber der Zauberer hat ein Problem,
denn er kann nur hoch sprechen. (schrill)
Ich bin der Zauberer Cicero. *quietschende Stimme* Schade,
dass ich viel zu hoch spreche. (schrill)
Der Zauberer spricht immer zu hoch. Den machst auch du. *Julius schreit hoch.* Nein, jetzt geht das Stück los.
Ach, jetzt geht es erst los? Natürlich, wir haben
die Charaktere klar definiert. Jetzt beginnt es.
(schrill) Ich bin dran. (schrill) Ich zaubere die Putte weg. Die Putte ist weg.
Der kann Gymnastik machen. Wenn sie nicht gestorben sind,
dann machen sie es heute noch. *musikalische Akkorde* Na! Sport frei, ihr Kanaillen. Habt ihr Lust? Gott sei Dank
bin wenigstens ich vorbereitet. Warte mal, das ist Klaus. Das ist deins. Das ist Julius. Soll ich 2 Hosen … Das ist Klaus. Das ist Klaus. Das ist Klaus. Das ist Klaus. *rockige Musik* *Pfiff* So, dann wiegen. Größe? 130. Auch 130.
Ich hätte dich größer eingeschätzt. Nicht auf die Waage!
Nicht auf die Waage! Klaus Magnet wird gesponsert
von Air Berlin und Schlecker. Julius Fischer
wird gesponsert von Trabant. Ach nein, Skoda.
Und Solarworld. Jochen Barkas wird gesponsert
von der Republik Moldawien. Ich begrüße euch mit Sport … (alle) Frei. Wir machen
das Deutsche Sportabzeichen. Es gibt den Weitsprung, Kugelstoßen,
1.000 m, 3.000 m, 5.000 m. Ich habe schon präferiert, die 1.000 m,
die 3.000 und die 5.000 m. Wir fangen mit 5.000 m an,
erst mal zur Erwärmung. *Pfiff* So Jungs, fertig machen. Auf die Plätze, fertig. Warte mal, warte mal. *Knall* *rockige Musik* (lieblich) Kommt, hüpft! Rasch, rasch, meine Rehlein,
hebt die Beinchen. Aber 5.000 m sind nur
halb so anstrengend wie 10.000 m. (brüllt) Ziehe, ziehe! Gas geben, ziehe! (brüllt) Ich habe gesagt,
du sollst ziehen, du Sau! Nächste Disziplin Weitsprung. In der Schule
hatten wir dafür eine Grube. So hart ist der Asphalt auch nicht. Beruhigt euch.
Wir haben auch eine Grube. Grube! Wollt ihr
ein Sportabzeichen für Seniorinnen? *Pfiff* *rockige Musik* Jungs, die 4.000 g schwere Kugel
wird nicht gekugelt oder geworfen. Die wird gestoßen. *Pfiff* *rockige Musik* *Klaus schreit.* 18 m. Julius, 16 m weiter als du. *rockige Musik* Ja! *Julius atmet schwer.* 312 zu 20. Also im Osten war das völlig normal. Jungs, so doll war das nicht. Ihr solltet anfangen,
an euch zu arbeiten. Und für die Zukunft …
Das müssen wir jetzt nicht … Heute der Tag hat gezeigt: Einer erfüllte
die Mindestanforderungen. Das bronzene Sportabzeichen geht,
es war ja klar, Jochen … … ist es nicht. Klaus. Glückwunsch. Applaus.
Gibt es noch ein letztes Wort? Ich fand mich gut.
Eigentlich. Ich grüße
den verstorbenen Mann meiner Oma und entschuldige mich
bei meinem Trainer. Am Trainer lag es nicht.
Das muss man eindeutig sagen. *rockige Musik* Wir pfeifen zur Halbzeit.
Jetzt kommen die Spieler-Interviews. Gehalts-Analysen!
Soweit würde ich nicht gehen. (laut) Wo sehen Sie die Stärken
und Schwächen in der 1. Halbzeit? Wir sind gut ins Spiel reingekommen,
haben von Anfang an Druck aufgebaut. Die Einstellung
hat von Anfang gestimmt. Wir haben versucht, aggressiv
in die 2 Kämpfe reinzugehen. Ich habe aber 2 Wortspiele
am Anfang nicht angenommen. Dadurch habe ich
den Gegner stark gemacht. Ich muss versuchen,
jetzt den wirklich … *Jubel und Pfiffe* … zurückzuerobern. Schlimmer als zu Hause. Es ist nicht so,
dass ich irritiert wäre. *Lachen und Applaus* Was muss sich
in der 2. Halbzeit verbessern? Müssen Sie flitzen? Wir müssen die taktische Marschroute
des Trainers besser umsetzen. Wir müssen die Räume eng machen,
d.h., aggressiv reingehen. Dass wir die Räume nutzen,
die sich bieten. Und das Spiel verlagern,
in die Breite ziehen. Wir wollen am Anfang
ein frühes Tor erzielen. Wenn nicht, wollen wir
spät ein frühes Tor erzielen. Es geht darum,
dass wir am Ende 3 Punkte mitnehmen. Meinen Sie nicht auch,
dass es an Ihnen lag? Ich bin Teil der Mannschaft. Ich versuche,
der Mannschaft zu helfen. Ich habe einen Partner
an meiner Seite, wo ich weiß, wenn ich mich auf ihn verlassen kann,
ist er es nicht. Aber die Chancen sind da.
Wir müssen sie besser nutzen. Dann sind wir am Ende schlauer.
Danke. *Olaf murmelt.* *Applaus* Dass man sich übergewichtig so traut,
hier rumzurennen. Die Halbzeit
ist noch lange nicht vorbei. Wir orientieren uns bei unserer Show
an amerikanischen Formaten. Dort ist eine Halbzeit-Show
ganz selbstverständlich. Man versucht in Deutschland,
die Halbzeit-Show zu etablieren. Hat nicht ganz geklappt,
letztens mit Helene Fischer. Für uns agiert deshalb
in der Halbzeit-Show Julius Fischer. Wir wünschen gute Unterhaltung. *Pfiffe und Applaus* # Ich habe meinen Job geschmissen,
denn du hast ja 2. # Du bist Straf-Anwältin und
du spielst beim Fußball auf der 3. # Während ich zu Hause Wäsche mach,
bei den Kindern das Fieber check, # verteidigst du im Raum
und grätscht die Gegnerinnen weg. # Ich stehe auf der Bühne
und spende dir Applaus. # Ich fahre dich zum Training,
dann fahr ich dich nach Haus. # Denn ich bin ein Spielerinnen-Mann. # Ich stehe in der Kurve
mit den anderen und wir schunkeln. # Weil sich das Team
kein Flutlicht leisten kann, # stehen wir dabei im Dunkeln. # Du fragst mich,
ob ich zufrieden bin. # Ich antworte, ich bin es. # Birgit, du bist meine Königin.
Und ich bin dein Prinz. # Klar gibt es auch Phasen, # da bin ich
auf Spielerfrauen neidisch. # Sie werden zu Galas eingeladen, # während ich dir
deinen Eiweiß-Brei misch’. # Ich bin kein Influencer,
du bist unbekannt. # Wenn du Auswärtsspiel hast, # fahren wir
mit dem Trecker übers Land. # Manchmal will ich schreien. # Weißt du, wie schwer es ist,
Grasflecken zu entfernen? # Doch du lebst deinen Traum
und dafür mache ich es gern. # Du verhinderst anmutig Tor um Tor. # Und ich leite unterdessen
den Spielerinnen-Kinderchor. Und hier ist er,
der Spielerinnen-Kinderchor! Die Messies! # Der Spielerinnen-Mann. # Ich stehe mit den Kindern
in der Kurve und wir schunkeln. # Weil sich das Team
kein Flutlicht leisten kann, # stehen wir dabei im Dunkeln. # Spielerinnen … # Ich bin der Typ,
der die Kinder betreut. # Yeah, yeah, yeah. # Spielerinnen … # Einige davon
habe ich sicher auch gezeugt. # Yeah, yeah. # Spielerinnen … # Spielerinnen … # Spielerinnen-Mann. # Oh, oh.
Spielerinnen-Mann. *Jubel* Ladies and Gentlemen,
der MDR-Kinderchor. *Applaus* Das hat mit Fuß, das hat mit Fuß,
das hat mit Fußball nichts zu tun! Das hat mit Fuß,
das hat mit … *Grölen* Es ist Zeit,
die 2. Halbzeit anzupfeifen. *Pfiff* Der Ausnahmekünstler Olaf Schubert inszeniert in Dresden
seine mittlerweile 3. Oper. Sein Werk beschäftigt sich mit
der schönsten Nebensache der Welt: mit dem Fußball. Wir hören jetzt den 2. Akt
aus der Fußballoper “Mach ihn rein”. Schubert lotet die Grenzen aus zwischen dynamischer Wucht
und sinnlicher Redundanz. Er schafft so Momente dramatischer
und musikalischer Intensität. Der Brückenschlag
zwischen Bewegung und Kultur. *Gesang* # Das war niemals Abseits,
du blinde Sau. # Wir wissen, wo dein Auto steht
und ficken deine Frau. Ja, sehr gut. Sehr gut. # Ich hab, ich hab
doch nur den Ball gespielt. # Aua, aua, das tut wirklich weh. Halt, halt! Du hast die Verletzung am Schienbein? Ich sehe aber eher etwas
im Adduktoren-Bereich. Die Details des Stückes
machen es zu einer Herausforderung, die Oper
so authentisch wie möglich zu machen. Versuch, sein Gesicht zu treffen. Der Regisseur ist streng. Wir müssen den Schmerz
noch etwas mehr herausarbeiten. # Ich hab, ich hab
doch nur den Ball gespielt. # Aua, aua, das tut wirklich weh. Wir müssen die Schranken überwinden
zwischen Fan und Spieler. Ihr seid die Fans. Wir singen aus dem 2. Akt den Chor. Der wäre … # Müller, verrecke! # Ich hole mir eine Wurst. Tägliche kritische Gesangsproben
führen zu herrlichen Stimmen, die man nur selten zu hören bekommt. Ihr müsst stimmlich weiter. Du warst sehr schlecht,
was sehr enttäuscht. Es kommt nichts an.
Wirklich nichts. Es wird langsam Mode,
dass Regisseure an die Oper kommen, die vom Singen
überhaupt keine Ahnung haben. Ich wünsche mir
eine angenehme Arbeitsatmosphäre. (schreit) Raus!
Raus! Mann, Mann, Mann, Mann, Mann! *Knall* Schubert gelingt der Brückensprung
zwischen Bewegung und Geist. # Ja, hier bin ich, der Fußballgott. Ballett.
Da steckt “Ball” ja schon drin. Ballett. Fang den Ball! Vergiss, was du gelernt hast. Ganz normal fangen. Wie, wenn du im Tor stehst
und den Ball fängst. Ich stehe nie im Tor.
Genau, und das will ich sehen. Die Musik habe ich selber komponiert. # Über die Flügel. # Über die Flügel. Schuberts Aussage ist eindeutig: Mailand oder Madrid?
Egal, Hauptsache Sachsen. Zeitgenössisch und sozialkritisch bewegt sich der Wahldresdner
auf sicherem Terrain. Die Premiere startet im Mai
in der Dresdner Semperoper. Restkarten sind vorhanden. *Applaus* Vielen Dank. Ihr, das Publikum,
ihr, die Menschen da draußen. Ihr wollt viel spielen. Das war schon früher bekannt:
Brot und Spiele. Die Sehnsucht nach Wettkämpfen
ist stark im Kommen. Deshalb gibt es Battles. Es gibt Kochduelle, Gesangsduelle. Es wird über Trampoline gehüpft. Oder über
kunstlederbezogene Gerümpel-Haufen. Das ist das Schöne:
Man kann alles zum Wettkampf machen. Das ist die einfachste Sache
der Welt. Was auch immer es ist, du musst es nur unterteilen
in 2 Mannschaften. Zum Beispiel rot und blau. Dann musst du
willkürlich Punkte vergeben. 1, 2 und so weiter. Und ganz wichtig: Das, was stattfindet,
muss kommentiert werden. Wenn du das kannst,
ist es automatisch gut. Es ist ganz einfach.
Dann mach! Du siehst …
Was weiß ich. Du siehst … Rot gegen Blau! Heute hier: Die roten Hühner
gegen die blauen Hühner. Die blauen Hühner
tragen die weißen Trikots. Die roten Hühner die braunen. Auf dem Rasen ist viel los. Der Hahn kommt nicht. Stattdessen geht es um die Wurst. Der alte Wettkampf:
Blutwurst gegen Brühpolnische. Aus dieser Perspektive
schwer zu erkennen. Es wird viel geredet, sogar zerredet. Da ist zu wenig Action. Ja!
Das hat Dynamik. Es geht runter.
Und auf und ab. Kaum eine Möglichkeit für die Blauen,
einzugreifen. Der Ausgleich wird erzielt.
2:2. Das ist das ewige Derby:
Salz gegen Pfeffer. Der Pfeffer
bringt Schärfe in die Partie. Doch das Salz hat noch Vorsprung. Sie müssen sich ins Ziel retten. Da kommt die Sonne! Den muss sie reinmachen!
Ein Elfmeter. Bloß runter ins Meer. Schafft sie es?
Oder kommt der Mond dazwischen? Die letzten Sekunden. Ja! Aus, aus, aus! 4:2! Ein spannendes Spiel. Leidenschaft, Dynamik. Damit geben wir zurück
in die Funkhäuser. *Musik* Nach dem letzten gelösten Fall arbeiten Partner und Partner
bereits wieder auf Hochtouren. Als plötzlich das Telefon klingelt. *Klingeln* Als das Telefon klingelt! *Klingeln* Das Scheißtelefon klingelt! Fuck! Hallo? Ist für dich. Es geht los. Der neue Fall
führt sie in die Welt des Dopings. Durch Einsatz illegaler Substanzen
gelingt es Sportlern oft, die Grenzen der natürlichen
Leistungsfähigkeit zu überwinden. Wir brauchen einen Dietrich. *Krachen* Doping ist ein riesiges Geschäft. Verpisst euch, ihr Spanner! Voller Forschung und Lüge. *Kampf-Geräusche* Es redet ja keiner. Deshalb ist es wichtig,
dass man allen Indizien nachgeht. Auf ihr Bauchgefühl hörend, … *Gong* … gehen sie hinein. (beide) Fuck! Manchmal hat man als Detektiv
so ein Gefühl im Bauch. Man bleibt dran. *Musik* Fuck! Fuck, fuck, fuck! *Techno-Musik* Fuck! Fuck! Fuck! Nee, fuck!
Fuck, fuck, fuck! Boah!
Fuck! Fuck!
Fuck! (beide) Fuck! *Die Musik geht aus.* (beide) Fuck! Dort unten, in dem Zimmer. Dort brannte die ganze Zeit Licht.
Das ist Stromverschwendung. Ah, okay! Kein Doping. Absolut sauber. Können Sie uns das schriftlich geben? Ja, ja, klar. Der ist sauber.
Wir haben es schriftlich. Oh, oh! Na ja, die ist Sportlerin. Die muss viel essen. *Musik* Eine normale Weißrussin. Aber 23?
Das ist eine mysteriöse Zahl. Du musst 23 sein. Du kriegst die Kugeln
vorher nicht hoch. Um alles auszuschließen,
gehen sie ins Detail. Anna Bolika. Die weißrussische Kugelstoßerin begann ihre Karriere
erst mit 23 Jahren. Sie wurde sofort Weltmeisterin. *Er redet undeutlich.* Partner und Partner
gehen volles Risiko. Sie suchen den Kontakt
zur Zielperson. Sie konfrontieren sie
mit ihren Indizien. Frau Bolika,
warum flüchten Sie vor uns? Flüchten? *Sie lacht.* Meine Herren,
ich flüchte nicht. Ich trainiere
für eine gute Leistung. Siehst du?
Die ist sauber. Wenn sie dopen würde, bräuchte sie
nicht mehr zu trainieren. Dann könnte sie schneller rennen
und wäre uns entwicht. Und sie könnte weiter werfen. 300 m sind ist beim Kugelstoßen
überhaupt keine Weite. *Schrei* Klar, waren wir enttäuscht, dass wir nicht
den dicken Fisch gefangen haben. Aber das Gefühl, eine ehrliche und saubere Sportlerin
persönlich kennengelernt zu haben … Toll! Toll! Doping ist eine Plage. Ich wäre eigentlich dafür … Den Kampf gegen das Doping
kann man sowieso nicht gewinnen. Am besten wäre es,
man würde Doping legalisieren. Und Meisterschaften im Doping
einführen. So müsste sich keiner abquälen. Alles ist ein Wettbewerb.
Genau. Das Ergebnis deiner Doping-Kontrolle
ist übrigens auch da. Ich bin gespannt. Das Gute ist: In deinem Urin
wurde Urin nachgewiesen. Dabei bist du so langsam. Ich hätte gedacht,
du pinkelst Bremsflüssigkeit. Er ist nicht gedopt. Es wurde aber gefunden:
Tetrahydrocannabinol und Tetrapack. Vermutlich billiger Rotwein. Und die gute Nachricht: Julius ist Vater! Was?
Ja! Ja, Vater eines Kindes. Und zwar von Silke Göbel. *Das Publikum lacht.* Nie gehört.
Silke Göbel nie gehört? Die Göbeln.
Das war die fesche Ische. *Lacher* Ich weiß es nicht.
Musst du selber wissen. *Applaus* Wir reden von Sport. Da sind Kinder
direkte Ansprechpartner. Kinder brauchen Aktivität,
um sich zu entfalten. Es war mir schon immer
ein tiefes Bedürfnis, Kinder zu unterstützen. Aus meinem bescheidenen Unvermögen
spende ich deshalb 1.000 Euro für den neuen Rasenplatz
der TC Blau-Weiß Connewitz. *Applaus* 1.000 Euro. Ich bin keiner, der sich lobt. Aber jetzt muss ich sagen:
Olaf, spitze! Das gibt es aber nicht einfach so. Jetzt kommst du ins Spiel. Du musst ein Tor schießen. Pro Schuss 1.000 Euro.
Pro Schuss? Du gehst davon aus,
dass ich nur einmal treffe. Ja. Ist ja für den guten Zweck. Wir haben 3 Bälle.
3 Schuss, 3 Tore. Vielleicht auch nicht. Ich gebe mein Bestes.
Julius, es liegt an dir. Es gilt, mich zu überwinden.
Und die Torwand. Klar. Tore im Fernsehen gibt es nicht.
Nur Torwände. *Applaus* What the fuck? Ich bin der Letzte,
der Druck aufbaut. Aber es ist an dir, Julius! 1.000 Euro! Für den guten Zweck. Und ich sage: Sport frei! *Musik* Das funktioniert nicht!
Sag mal! Es geht um den guten Zweck. Was hast du gegen Kinder?
Gib dir Mühe! *Musik* Komm! Los! Hier ist das Tor. *Pfiff* Der passt da nicht rein! Es passt nicht rein?
Immer dieses Negative. Julius! Das ist ein Argument,
aber mehr auch nicht. Das ist dieses Negative, Destruktive. Kein Geld für die Kinder. Applaus für Julius Fischer. *Applaus* Da muss ich sagen … Du hast heute
viele Sympathien verspielt. Wenn man es nicht einmal probiert
und von vornherein … Ich pfeife die Sendung ab. Mir egal. *Pfiff* Vielen Dank.
Das war “Olaf macht Mut”. Wir sehen uns nächste Woche wieder.
Gleicher Sendeplatz, gleiche Welle. Julius Fischer
und die Existentialisten. Vielen Dank. *Musik* Copyright MDR 2019

22 Replies to “Olaf macht Mut – Die Schubert-Show: Sport | SPASSZONE @ Das Erste”

  1. Olafs Schrift ist meiner so ähnlich… 😂😂😂 – wenn man sie nicht kennt, weiß man nicht, was da steht

  2. "In all den Jahren sind die Frauen nicht mit mir ins Bett gegangen wegen meines Körpers, sondern – gar nicht" 😁

  3. Noch so ein Programm und ich schreib mich in eine Geschlossene ein ! Seit 12 Stunden hab ich ununterbrochen
    gelacht

  4. Ich mag den side kick irgendwie nicht. Null auf Schuberts Ebene, unlustig und öde. Wozu braucht ein!! Olaf!! überhaupt einen side kick? Oder will der etwa nur durch ihn ins Rampenlicht… ? Olaf und seine Protagonisten sind untopbar! 💗

  5. …und wer es noch nicht weiß, OLAF ist auch das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung 😉 !

  6. Ich finde Olaf richtig klasse und unglaublich lustig, aber diese Sketche, die eingeblendet werden sind einfach nicht lustig… Aber das Bühnenprogramm ist super, das ist genau sein Ding, vor allem die Situationskomik.

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