FIFA 19, PES 19, Valkyria Chronicles 4, die Zukunft der Story-Spiele | Game Two #85

FIFA 19, PES 19, Valkyria Chronicles 4, die Zukunft der Story-Spiele | Game Two #85


. Moin moin und hallo!
Da ist es wieder, dieses Game Two! Mit dabei hat es diese Themen:
– “Valkyria Chronicles 4”, Rundenstrategie im Anime-Look. “FIFA 19” vs. “PES 19”.
Übrigens: 19 ist eine Primzahl! Und ein Kommentar von Sebastian
zu “Interactive Storytelling”. Dieses Game Two! – Völlig verrückt! * Titelmusik * Vor 10 Jahren erschien
“Valkyria Chronicles” für die PS3. Ein Hybrid aus Echtzeit-
und Rundenstrategie von Sega, der ‘ne Menge Fans fand. – Doch dann
kam jemand auf die geniale Idee, Teil 2 und 3 exklusiv für
die PS Portable zu veröffentlichen. Und was hat’s gebracht? – Gar nix.
Beide haben sich scheiße verkauft. Deswegen gibt’s jetzt Teil 4
für alle Plattformen, und zwar für PS4,
Xbox One und Switch. Ob das Spiel auch was taugt,
seht ihr jetzt. * dramatische Musik * Auch wenn eine 4 im Namen steht,
nach “Valkyria Chronicles 1” im Jahr 2008 warten viele Fans
immer noch auf einen Nachfolger. Teil 2 erschien
nicht mehr für die PS3, sondern exklusiv für die PSP
und verkaufte sich dort so schlecht, dass Teil 3 nicht mal mehr
offiziell lokalisiert wurde. Das Spin-Off “Valkyria Revolution”
erschien wieder für die Heimkonsole, revolutionierte das Gameplay
aber zu Tode und wurde deshalb mit lebenslanger
Haft im Giftschrank bestraft. “Valkyria Chronicles 4”
soll nun das weiterführen, was Teil 1 vor 10 Jahren begann. Damals war das Spiel ein Geheimtipp,
v.a.wegen des Kampfsystems: Es vermischte Elemente
rundenbasierter Taktik-Rollenspiele wie “Fire Emblem”
mit Echtzeit-Kämpfen in 3rd Person. Eingefasst wurde das Ganze
in ein fiktives Weltkriegsszenario und eine Geschichte, die es
verstand, eine emotionale Bindung zwischen dem Spieler
und seinen Soldaten zu erzeugen. Story: top.
Gameplay: top. Grafik: top. Schauen Sie sich an,
wie schön das aussieht! Sir, sehr schön, Sir!
– Und die Musik ist auch gut. Diese Qualität ist unser Ziel
und ich verlange von euch nicht weniger als 90 %! Noch Fragen?
– Was ist unsere Taktik? Kein Risiko, wir machen alles
genau so wie beim ersten Mal. Tatsächlich kann man
bei “Valkyria Chronicles 4” im Vergleich zu Teil 1
kaum etwas Neues entdecken. Das hat positive
wie negative Seiten. Die Story spielt parallel zu Teil 1
und behandelt denselben Konflikt: Es tobt Krieg zwischen dem bösen
Imperium und der guten Föderation. Kennt man irgendwoher. – Wenn ich
recht bedenken: eigentlich nicht. Nur spielt das Ganze
in einem fiktiven Europa auf einer fiktiven Karte von Europa,
während eines fiktiven Weltkriegs gegen eine fiktive Supermacht, die eine Mischung aus Sowjetunion
und drittem Reich darstellt. Böser geht’s halt nicht. Während in Teil 1
die Heimat verteidigt wird, begebt ihr euch mit Anführer
Claude Wallace und seiner Squad E auf einen Vorstoß ins Feindgebiet. Neben den Schrecken des Krieges
sind v.a.die Beziehungen der Personen untereinander wichtig.
Da werden an der Front die dramatischen Hintergrund-
geschichten der Soldaten erzählt oder Beziehungskisten
aus Schulzeiten geklärt. So skurril diese
naiven Highschool-Stories vor dem Weltkriegshintergrund
auch sein mögen, sie schaffen es zumindest, euch mit euren Charakteren
zusammenzuschweißen. Das verleiht den Kämpfen
eine emotionale Komponente, denn rettet ihr einen besiegten
Kameraden nicht rechtzeitig, verliert ihr ihn für immer. Die Persönlichkeit der Soldaten spiegelt sich auch
in ihrem “Kampfpotential” wieder. So kann Curtis
z.B.schlechter kämpfen, wenn er von Fremden umgeben ist.
Jester kämpft besser, wenn Frauen in der Nähe sind,
vor denen er angeben kann. Riley, Riley, guck mal,
unterm Bein, bam bam bam! Jaaaa! – Riley, du guckst doch
gar nicht. Hier, bam, bam bam! Hinterm Rücken und… Riley, du guckst doch gar nicht! Die große Stärke von “Valkyria
Chronicles” bleibt das Kampfsystem. Am Mix aus Echtzeit
und rundenbasierter Taktik hat sich nichts geändert.
Ihr schmiedet ruhig einen Plan und bewegt eure Soldaten dann
in Echtzeit über das Schlachtfeld, bis ihre Aktionspunkte
verbraucht sind. Ihr versucht, möglichst gut das
Terrain und die Deckung auszunutzen, nicht in feindliches
Abwehrfeuer zu geraten und die Stärken der verschiedenen
Klassen auszuspielen: Scharfschützen und Aufklärer
greifen eher aus der Entfernung an, während Stoßtruppen
den meisten Schaden machen, wenn sie dem Feind
fast auf die Füße treten. Als zentralen Damage-Dealer
habt ihr meist euren Panzer dabei, der ein leichtes Ziel
für gegnerische Panzer, Lanciere und Panzerabwehrkanonen ist und deshalb fleißig von euren
Pionieren repariert werden muss. Als einzige neue Einheit
sind Grenadiere hinzugekommen. Mit ihnen könnt ihr
über weite Distanzen und über Hindernisse hinweg angreifen,
was neue Taktiken eröffnet. Andererseits fühlt es sich
ziemlich overpowered an, wenn man damit
das gesamte Schlachtfeld leerfegt. Generell verleitet das Kampfsystem
oft dazu, es auszunutzen. Manchmal ist es die beste Taktik,
mit einem Aufklärer stumpf zur Basis des Gegners zu rennen,
mal alle Soldaten im Lager zu lassen und nur den Panzer
oder den Grenadier zu benutzen. Trotzdem werdet ihr immer wieder
vor neue Herausforderungen gestellt und lernt in der ersten Hälfte
des Spiels regelmäßig neue Mechaniken kennen.
Langeweile kommt nicht auf. Genauso nervig wie eh und je
ist die Steuerung. Den Panzer über das Schlachtfeld
zu manövrieren, kann einen den letzten Nerv kosten. So, Frau Müller,
dann fahren Sie doch mal los. Vorsichtig beide Ketten
in die Hand nehmen. Seien Sie vorsichtig! Rechts, jetzt wieder nach links,
geradeaus, geradeaus! Das ist doch nicht geradeaus,
Frau Müller! Jetzt nach rechts, jetzt nach links.
Das ist Quatsch, rechts ist links. Aber das ist links. – Links ist
rechts, heute ist Gegenteiltag. Scheiße! Ist egal, das machen wir
nachher von den Ketten. Jetzt wieder rein, links,
ich hab gesagt rechts. Jetzt nach vorne. Das ist hinten!
Fahren Sie zurück! Parken wir vorwärts? – Jetzt fahren
Sie nach hinten! Das ist vorne! Wollen Sie mich, Frau Müller! Die Zeit zwischen den Schlachten
verbringt ihr neben dem Aufleveln eurer Truppen und dem Herstellen
neuer Ausrüstung v.a.mit Quatschen.
Quatschen in der Hauptstory, Quatschen in Nebenkapiteln
und Quatschen in der Kantine. Bis zum nächsten Gefecht
vergehen schon mal 10 Minütchen, in denen ihr nichts tut
außer dem Gesäusel eurer Kameraden zu lauschen.
Wirklich genervt hat uns aber nur, dass die Dialoge
nicht von alleine ablaufen, sondern man nach jedem Satz
einen Knopf drücken muss. So kleine Schönheitsfehler
findet man häufig. Das Navigieren zwischen den Menüs
ist umständlich und wird durch Dialogfetzen
in die Länge gezogen. Selbst auf dem Schlachtfeld
fehlt es an Übersicht. Bevor man ein Gefecht
zum ersten Mal gespielt hat, kann man kaum einschätzen,
welche Einheiten dafür geeignet sind oder welche Wege man nehmen sollte,
weil man aus der Karte nicht schlau wird oder Einheiten
plötzlich aus dem Nichts auftauchen. Dazu kommen Logikschwächen wie dass
Soldaten Schüssen aus nächster Nähe einfach ausweichen können oder
direkte Panzertreffer überleben. Wenn man sich darauf einlässt und keine hyperrealistische
Kriegssimulation erwartet, schafft es das Spiel schnell,
einen in den Bann zu ziehen. Mit ca. 40 h Spielzeit
hat man ordentlich was zu tun. Die Story schafft es nicht ganz, die Spannung die ganze Zeit über
aufrecht zu erhalten, die Gefechte lockern das Geschehen
aber meist rechtzeitig auf. Zudem hat man die Möglichkeit,
sie zu wiederholen, um eine höhere Abschlusswertung
zu erzielen. Alles, was an Teil 1 begeistert hat,
ist auch im 4.Teil zu finden und hat auch 10 Jahre später
nichts von seinem Charme verloren. Ein paar Komfortfunktionen hätten
unserer Meinung nach nicht geschadet und auch bei der Story
hätten wir uns mehr Mut erhofft, öfter mal dahin zu gehen,
wo es weh tut. Gewagt wird hier wenig.
Alles bleibt beim Alten. Bei “Valkyria Chronicles”
kann das aber etwas Gutes sein. * Musik * Kommen wir nun zum Sport.
– Fußball! Seit heute
sind die Fußballspiele FIFA 19 und Pro Evolution Soccer 19
offiziell erhältlich und beide haben ihr erstes
Freundschaftsspiel ausgetragen. Details zu der Begegnung sowie
zur anschließenden Pressekonferenz von unserem Außenreporter Ingo Maß. Vielen Dank, Budi.
Pro Evolution Soccer gegen FIFA. Das Duell der Fußball-Schwergewichte
geht in die nächste Runde. Wir sind live
vor dem Millerntor-Stadion, in dem sich Vertreter beider Spiele
der Presse gestellt haben. Wir fassen für Sie die wichtigsten
Geschehnisse der Konferenz zusammen. FIFA gegen Pro Evolution Soccer.
Die einen lieben den jährlichen Kampf
ausgefeilter Fußball-Simulationen, die anderen unterstellen EA
und Konami Abzocke zum Vollpreis. Wir haben
an der Pressekonferenz teilgenommen, um die Unterschiede der diesjährigen
Versionen herauszufinden. Schnell stellte sich heraus: Pro Evolution Soccer
steht unter Druck. Freddy Radeke und Jakob Leube von
Wumms mit einer Frage an Pro Evo: Mit dem Abgang
der Champions League zu FIFA haben Sie lizenztechnisch
nicht mehr viel zu bieten. War klar, dass so ‘ne Frage
von Wumms kommt. – YouTube-Spacken. Keine Lizenzen, was soll das heißen?
Natürlich haben wir Lizenzen. Schalke zum Beispiel.
– Ja, und “Man Red”. Und Liverpool. – Und “Man Blue”. Hier, weißt du, was das ist? Nee, natürlich weißt du das nicht.
Das ist euer Champions League-Pokal. Mit dem Wechsel der Champions League
von Konami zu Electronic Arts avanciert FIFA endgültig
zum lizenztechnischen Rundumpaket. Zwar bietet PES mit neun neuen Ligen
rein zahlenmäßig eine Vielzahl echter Kicker,
Chile, Argentinien oder Dänemark sind aber eben nicht so spannend
wie die Bundesliga, die Primera Division
oder die Premier League. Da helfen auch die Handvoll
europäischer Spitzenteams wie Barcelona, Liverpool
oder Schalke wenig. – …like Liverpool.
Wobei, das war nicht immer so, zunächst spielte der Lokal-Rivale. – Hand in Hand mit den Lizenzen
geht die Präsentation. Ja, Pro Evo
bietet tolle Fußball-Atmosphäre und die teilweise gelungenere
Inszenierung echter Stadien. Weil die Lizenzbremse
auch hier kräftig reinhaut, kommt’s aber nicht an FIFA heran. Es ist halt einfach so: Als
Fußball-Fan will man echte Stadien, echte Teams und
die echte Champions League-Hymne. * schiefer Gesang *
# Sie sind die Besten! Lassen wir das lieber. Abgesehen von den Lizenzen
bewegen sich beide Simulationen auf grafisch hohem Niveau. Fallen in PES
die verbesserte Beleuchtung und butterweichen Animationen
ins Auge, besticht FIFA mit Detailreichtum
und wuchtigen Spielerkollisionen. Die Spielergesichter
von Weltstars wie Lionel Messi sind in beiden Titeln
hervorragend umgesetzt. Genauso teilen sich beide Spiele aber die Fallhöhe
zu mittelbekannten Kickern. Weil der Schweiß in Messis Gesicht
in FIFA etwas mehr glänzt, hat uns EAs Variante
rein optisch besser gefallen. Betrachten wir die Präsentation
als Ganzes, geht FIFA wegen der Lizenzen
klar in Führung. Lizenzen, Lizenzen, Atmosphäre,
Atmosphäre, natürlich haben wir die! In den Länderspielen etwa,
wir haben ‘nen ganzen Haufen echter Nationalmannschaften,
echte Spieler, echte Hymnen. Das ist richtig.
Aber haben Sie mal drauf geachtet, was die Spieler
bei den Hymnen machen? Jedenfalls nicht das,
was sie singen sollen. Man braucht nur
auf die Lippenbewegung achten. # La la la. – # Lebensfroh,
weil Mayonnaise. # Arsch hat heute…
– # Maue Bauel Ejakulation. # Von der Vermögensberatung. Bei euch ist alles super, ne? Ist noch keinem aufgefallen, dass
bei euch immer alle gleich jubeln. Werder gewinnt den Pokal.
Dortmund die Euro League. Und Barca den spanischen Pokal.
Scheißegal, was wer wo gewinnt, immer derselbe lahme Jubel.
Und das interessiert keinen? Bei beiden Vertretern ist noch Luft
nach oben, die Stimmung ist gereizt. Wichtig ist bekanntlich v.a.eins:
auf’m Platz. Beginnen wir mit FIFA. V.a.das Verteidigen
hat viele Spieler im letzten Jahr vor eine große
Herausforderung gestellt. Immer noch ist gutes Stellungsspiel
in FIFA der Schlüssel zum Erfolg. Im Vergleich zum Vorgänger
fühlt sich die Abwehr aber etwas zugänglicher an. Das liegt am leicht
gedrosselten Spieltempo und an der gesteigerten Wichtigkeit
der Spielerattribute. Wer einen Hünen wie Jerome Boateng
in seiner Abwehr hat, hat es nun spürbar einfacher, den wuchtigen Körper
zum Ballgewinn einzusetzen. Auch in PES wurde hauptsächlich
Detailarbeit betrieben. Die gefürchteten Flanken des
Vorgängers wurden etwas entschärft, bleiben aber fast immer gefährlich. V.a.Abpraller führen oft
zu brenzligen Situationen. Wer effektiv verteidigen möchte,
muss darauf achten, seine Spieler
richtig zum Ball zu positionieren und den Angriff optimal zu timen.
Um’s kurz zu machen: FIFA und PES verbessern
bekannte Mechanismen im Detail, das grundlegende Spielgefühl
ändert sich aber kaum. Wo wir bei kaum geändert sind:
Torhüter und Kommentatoren agieren wie gewohnt
zwischen genial und grausam. – Super gehalten, was für eine
Parade! Wahnsinn, wie er den hält. Also alles beim Alten? Nicht ganz.
Eine wirkliche Neuerung deckte erst die Frage
eines einzelnen Journalisten auf. Felix Köhler
vom Fußballmagazin Halleeee. Wie hat sich das Spielverhalten
abseits der Defensive verändert? In der Vergangenheit hatten Sie…
* Rückkopplung * Wir haben anscheinend Tonprobleme.
FIFA, könnten Sie das Mikro reichen? Aua! – Sorry. Ist noch neu für uns.
Müssen wir uns erst dran gewöhnen. Die offensichtlichste Änderung
auf dem FIFA-Feld: Timed Finisher. Wer die Schusstaste beim
Torabschluss ein zweites Mal drückt, kann einen besonders
gefährlichen Schuss abfeuern. Schlechte Schüsse werden
nicht auf einmal unhaltbar genial, es geht vielmehr darum, dem Schuss
das letzte Etwas zu verpassen. Drückt ihr zu früh oder zu spät, kann der Torabschluss
aber in die Hose gehen. Ein Feature, das sich überraschend
gut in den Spielfluss einfügt. Wer auf diesen arcadigen Zusatz
keine Lust hat, kann ihn im Menü deaktivieren. – Gute Ballführung,
das will er jetzt alleine machen! Nee, der Ball geht daneben,
das kann er definitiv besser. -Die offensichtlichste PES-Änderung:
Die schnellen Wechsel, die FIFA 2017 eingeführt hat. Innovationspreise
regnet’s dafür nicht, aber es rundet
das Geschehen sinnvoll ab. Pro Evos Stärke liegt nach wie vor
in der genialen Ballphysik, die das Gefühl eines
wirklich eigenständigen Spielgeräts hervorragend vermittelt. Dieses Ballverhalten
sorgt immer wieder für Situationen, die zwar überraschend,
aber in keiner Weise unrealistisch oder nicht nachvollziehbar sind. Das Ergebnis: Ein herrlich
abwechslungsreicher Spielablauf. Wir würden FIFA
nicht wirklich schlechter nennen, etwas berechenbarer aber schon.
Es entscheidet der eigene Geschmack. – Was für ein Tor, Freude! Uwe Bolz vom Magazin Flanke. Dem myClub-Modus in PES
und dem Ultimate Team-Modus wird oft
reine Geldmacherei vorgeworfen. Man munkelt sogar, ich zitiere,
“Man habe sich Unterstützung von ganz oben” gekauft, um so lange
so erfolgreich zu bleiben. Können wir mit großen Änderungen
rechnen? Stichwort Pay2Win? Was glauben Sie, wer Sie sind?
Die Wohlfahrt oder was? Wenn du alles neu willst, kannste
dich auf ‘ne Parkbank setzen und zum Fußballgott beten. Lieber Fußball-Gott,
dieses Jahr wünsch ich mir zwei Fußball-Simulationen,
die mal was anders machen. Ich möchte nicht wieder
Sammelkarten-Spiele haben, die Pay to Win sind. * rockige Musik *
Jesus, Maradonna! Fußball-Gott? – Ja, genau.
Ich habe deine Gebete erhört. Höre nun das Urteil
des Fußball-Gottes. Dat bleibt alles genau so wie et is!
Die zahlen mir fette Kohle! Was meinste,
was die Bude da oben kostet?! Oah, nee, lieber nicht. Wir kommen nicht drumherum,
es zu erwähnen: FIFA und PES bauen ihre
Sammelkartenspielchen weiter aus. Beide Modi sind grundlegend
motivierend, wurden leicht angepasst und versuchen,
etwas fairer zu werden. So bietet Konami die Möglichkeit,
Duplikatsspieler einzutauschen, während FIFA die Wahrscheinlichkeit,
mit der sich ein Spieler einer bestimmten Stärke in
einem Kartenpaket befindet, anzeigt. Weil investiertes Echtgeld
aber nach wie vor mächtiger ist als ehrliche Arbeit,
sollte jeder für sich entscheiden, ob er solche Modi
unterstützen möchte oder nicht. Wo wir bei den Spielmodi sind: Zumindest im Hause FIFA
hat man sich was einfallen lassen. Etwa mit neuen Anstoß-Varianten
wie den Matches ohne Regeln oder einem spaßigen Survival-Modus, bei dem bei bis zu 4 geschossenen
Toren ein zufälliger Spieler des jeweiligen Teams
den Platz verlassen muss. Trotzdem solltet ihr euch
darauf einstellen: Wirklich viel Neues gibt es
v.a.für Offline-Spieler nicht. Die Karriere ist nahezu unverändert
und The Journey setzt auf denselben Alltag aus Training,
Spiel und Drama wie eh und je. Weil Pro Evo bis auf einige
Anpassungen im myClub-Modus noch weniger Neuerungen bietet,
geht der Punkt trotzdem an FIFA. Wer gewinnt dieses Jahr
das Rennen um den Fußball-Thron? PES spielt sich hervorragend, doch
der Verlust der Champions League und der holprige Start
der Online-Modi wiegen schwer. Dank fetterer Lizenzen und größerer
Varianz im Bereich der Spielmodi bildet FIFA das rundere Gesamtpaket. Ob einem das leicht veränderte
Spielgefühl den Vollpreis wert ist, muss jeder für sich entscheiden. Wer etwas ganz Neues will,
betet, so wie ich, zum Fußball-Gott. * Donnern * Dat bleibt alles genau so wie et is. * Musik * Damit ein herzliches Willkommen
zu den News. Nach dem nur mäßig überzeugenden
Comeback von Erzrivale “V-Rally 4” meldet sich nun der König
unter den Dreckschleudern zurück: Codemasters
hat “DIRT Rally 2.0” angekündigt. Außer einem schicken ersten Trailer
gibt’s noch nicht viele Infos, wohl aber das übliche
vollmundige Vorab-Blabla: Die Macher setzen erneut
voll auf Realismus und versprechen
ein authentisches Handling, bei dem etwa Reifenwahl
und Fahrbahnoberfläche bestmöglich aufeinander
abgestimmt werden müssen. Zudem soll’s
8 offizielle Rennstrecken der FIA Rallycross-Meisterschaft,
lizenzierte Supercars, eine ambitionierte Solo-Karriere
und spannende Online-Rennen geben. Im Frühjahr 2019
geht “Dirt Rally 2.0” an den Start. Bisher ist es ein riesen Aufriss,
wenn man in VR-Spielen mit den eigenen Beinen
herumlaufen will: Die Bude ist voll
mit Bewegungssensoren, man hat übelsten Kabelsalat
und braucht ‘nen dicken Gaming-PC. Die kommende Oculus-Brille Quest
soll all diese Technik-Hürden mit einem Satz überspringen!
Die Lösung ist simpel: Die Positions- und Bewegungstracker
und der komplette Gamer-PC wurden ins Headset reingebaut.
Die Brille scannt eure Umgebung und Hände also jederzeit
und kabellos ab. Ganz nebenbei soll der Bewegungsraum
dadurch so vergrößert werden, dass man als Spieler theoretisch in ‘nem Fußballstadion
rumlaufen könnte. Das kann alles PR-Blabla sein.
Wir fragen uns v.a., ob das Technikmonster
ohne Genickbruch tragbar ist. Das finden wir am besten
im Frühjahr 2019 heraus. Dann erscheint die Brille
zusammen mit 2 Touch-Controllern und mehreren Spielen
für 399 Dollar. Ein dicker Launch-Titel
ist auch schon angekündigt: “Star Wars: Vader Immortal”.
Das ist eine interaktive VR-Serie, die sich rund um den fiesen Sithlord
und seine Machenschaften dreht. Ich spüre Zorn. Ok, Themenwechsel: Wieviel Geld
würdet ihr für ein Spiel raushauen, nur um’s früher als alle anderen
zu spielen? 100 Euro? 200 Euro? 500 Euro? Nee, alles Peanuts!
Echte Fans zahlen vierstellig! Jap, wie die Seite
nintendolife.com berichtet, hat eine unbekannte Person
ein leicht demoliertes Switch-Modul vom kommenden “Super Mario Party” ‘in der Nähe
eines Flughafens’ gefunden. Besagte Person hat das Teil dann
bei Ebay reingestellt. Nachdem um die 80 Leute
dafür geboten haben, ist das Teil für unglaubliche,
haltet euch fest: 7.100 Dollar verkauft worden!
– Oh mein Gott! Da das Spiel offiziell
schon am 5.Oktober erscheint, hatte der Käufer ganze 10 Tage Zeit,
um’s exklusiv zu zocken. Das ist ja… unglaublich! Wisst ihr, was noch unglaublich ist?
Wenn man unglaublich viele News ganz schnell am Stück raushaut!
Der News Ticker! Hoffnungsschimmer: Nach
dem Studio-Aus von Telltale Games haben mehrere potenzielle Partner
Interesse bekundet, bei der Fertigstellung der letzten
“Walking Dead”-Folgen zu helfen. Kauf dich stark:
In “Devil May Cry 5” wird man die Charakter-Entwicklung
mit Echtgeld beschleunigen können. Laut Capcom ein optionales Feature
für spielfaule Zocker. Alpha-Status erreicht:
Bioware gibt bekannt, dass alle geplanten Inhalte
in “Anthem” integriert sind und funktionieren.
Last-Minute-Reißleine: Einen Tag vor dem geplanten Release
des wenig vielversprechenden “Jagged Alliance: Rage” wurde
das Spiel auf den 6.12.verschoben. Offiziell heißt es:
für’s Balancing und Fine Tuning. So geht Marketing:
“Total War”-Macher Creative Assembly kündigt für den 4.10. die Ankündigung
einer fantastischen Ankündigung an. Locker machen: Nachdem Sony
zunächst verhindert hatte, dass “Fortnite”-Spieler
ihren Account auch auf anderen Konsolen
nutzen können, sobald sie selbigen einmal mit ihrem PlayStation-Account
verknüpft hatten, will man die Grenzen öffnen.
Ab November soll in “Fortnite” Crossplay und Cross-Save zwischen
allen Plattformen möglich sein. So, das war’s mit den News!
Ich bin jetzt zwei Wochen raus, hab noch Wurst im Auto.
Tschüss! Euer Krogmeister! * Musik * Die meisten von euch
werden es mitbekommen haben: Telltale Games hat dichtgemacht.
Ein Studio, was v.a.bekannt ist für interaktive Story-Spiele
wie “The Wolf Among Us”, “Walking Dead”, kennt ihr sicher.
– Aber die Studioschließung alleine ist nicht der Grund,
auch wenn das gut getimt ist, dass wir ein Special mit Sebastian
zum ganzen Genre geplant haben. Das hatte er sowieso vor. – Jetzt
hat er halt ‘nen guten Aufhänger. Der war so nicht geplant.
Deswegen jetzt Sebastians Kommentar zum Genre der interaktiven
Story-Spiele. Viel Spaß. Videospiel-Geschichten
haben sich verändert. Während uns Klassiker
wie “Asteroids” ihren Kontext v.a.über die Verpackung
nahebringen mussten, ist die Handlung heute
wesentlicher Bestandteil des Spiels. Titel wie “Silent Hill 2”, “The Last
of Us” oder “The Witcher 3” sind ohne begleitende Erzählung
kaum vorstellbar. Einige gehen einen Schritt weiter und erheben die Geschichte
zum Kern des Spiels. Mit diesem Ansatz
sorgen Titel wie “The Walking Dead”, “Life is Strange” oder “Gone Home” für genauso viel überschwängliche
Freude wie hitzige Diskussionen. Deshalb bin ich heute im Kino. Dem Ort, dem sich diese Spiele
verbunden fühlen. Bei ihnen geht’s mehr darum,
eine Geschichte zu erleben als sie wirklich zu erspielen. Die wichtigste Frage
will ich deshalb am Eingang klären: Sind das überhaupt noch… Spiele? Ich bin nicht der erste,
der diese Frage in den Raum wirft. Viele sind der Ansicht, dass
eingeschränkt interaktive Spiele keine “echten” Spiele sind.
Als Grundsatzfrage getarnt, verbirgt sich dahinter
vielmehr eine Geschmacksfrage: Nicht jeder hat Spaß
an interaktiven Geschichten. Und das ist in Ordnung. Trotzdem sollte ihnen niemand
ihr Dasein als Spiel absprechen. Per Definition ist ein Spiel
dann ein Spiel, wenn es interaktiv ist
und gewissen Regeln folgt. Wie ausgeprägt diese Bestandteile
sind, ist nebensächlich. Interaktive Geschichten beeinflussen
wir, indem Entscheidungen gefällt, Aufgaben erfüllt
oder Räumlichkeiten erkundet werden. Ein abgestecktes Regelwerk
definiert, wie wir das tun: Können wir Dinge immer untersuchen
oder nur an ausgewählten Punkten? Können wir entspannt
Antwortmöglichkeiten wählen oder sitzt uns ein Timer im Nacken? Interaktive Geschichten
sind keine selbstablaufenden Filme. Das Erlebte ist uns näher,
weil wir in die Rolle eines Protagonisten schlüpfen.
Das allein prägt das Erlebnis. I’ll be right back. Stay safe. Ich persönlich
mag interaktive Geschichten. Storytelling ist noch immer nicht
die größte Stärke von Videospielen. Also ist es toll, dass sich einige
fast ganz darauf konzentrieren und Grenzen ausloten. Das bedeutet aber nicht,
dass sie unfehlbar sind. Ein großes Problem, das ich
in letzter Zeit häufiger bemerke: Sie nutzen sich
unwahrscheinlich schnell ab. Ach so, hier, eure Tickets. Viel Spaß! Nehmen wir Telltale Games etwa. Die erste Staffel
“The Walking Dead” wirkte neu und peitschte mit seiner
kompromisslosen Handlung auf. 3 Staffeln und 2 Spin-Offs später
hat sich das geändert. Spielprinzip und Aufbau blieben
über 6 Jahre fast unverändert. Die Entwickler haben sich nur auf
ihr erzählerisches Können verlassen, wodurch fast alle anderen Mittel
zur Inszenierung verwahrlosten. Ich bin auch jetzt noch
an guten Geschichten interessiert, die allein reichen aber nicht,
um ein gutes Spiel abzugeben. Kaum ein Genre hält so sehr
an unsinnigen Traditionen fest wie interaktive Geschichten. Dabei wäre es so einfach,
sie abzuschütteln. Eigentlich cool, weil sie uns
das Geschehen beeinflussen lassen. Sobald wir aber merken, dass uns das
größtenteils nur vorgegaukelt wird, verlieren sie schnell an Reiz. Wenn also flunkern,
dann bitte im großen Stil. Selbst wenn wir
keine große Einwirkung haben, können optische Änderungen
den Anschein erwecken. Alternativ ist es total okay,
sie ganz sein zu lassen. Ein Telltale-Spiel
ohne Entscheidungsklumpatsch hätte mich wohl mehr überrascht
als jeder Super-Twist. Interaktion ist wichtig, um uns
in der Spielwelt zu verankern. Reaktionstests während
selbstablaufender Sequenzen? Eher nicht so! Die geben uns kein
Gefühl für Charakter oder Situation, sondern nur dafür, durch
Auf-Kommando-Knöpfchen-drücken vom Wegnicken abgelenkt zu werden. Mit etwas mehr Dynamik
hat die 1.Folge der finalen Staffel von “The Walking Dead” gezeigt,
wie es besser geht. Da fühlt es sich
plötzlich wieder so an, als hätten wir die Kontrolle. Interaktive Geschichten
leben von Immersion. Deshalb sind Game-Over-Screens
hier fehl am Platz. Sie unterbrechen die Handlung,
wiederholen bereits Gesehenes und zerstören die Glaubwürdigkeit. “Until Dawn” oder “Heavy Rain”
haben das besser gemacht: Stirbt ein Charakter, wird
die Geschichte ohne ihn fortgesetzt. Auch andere Kniffe sind denkbar: Figuren könnten sich
bei Fehlern verletzen, aber weiter
durch die Geschichte humpeln. Die könnte ja später
davon beeinträchtigt werden. Aber auch gute Geschichten
ohne solche Altlasten können langweilen, wenn sie immer
auf gleiche Art erzählt werden. Es braucht Überraschungen! Nur durch Veränderungen
erhalten sich Geschichten unsere ungeteilte Aufmerksamkeit
und brennen sich ins Gedächtnis. Filme spielen dazu
mit ihren narrativen oder inszenatorischen Elementen. Spiele müssen das zusätzlich mit
ihrer spielerischen Ebene schaffen. “Life is Strange” liest sich auf
dem Papier wie ein Telltale-Imitat, fühlt sich beim Spielen
aber überraschend anders an. In der Rolle von Max können wir
in der Zeit vor- und zurückspringen und so Entscheidungen besser
abwägen. Ein interessanter Kniff. Noch interessanter wird es
in dem Moment, in dem es uns mit einer schockierenden
Situation konfrontiert, dabei aber
der gewohnten Kräfte beraubt. Weil wir unsere Entscheidungen
nicht mehr “wegzeitdingsen” können, haben sie plötzlich
einen ganz anderen Effekt auf uns. Sie wirken dramatisch
und schrecklich endgültig. Schon durch diese kleine
spielerische Änderung wirkt “Life is Strange”
überraschend und unverbraucht. Ein ähnlicher Kniff
ist dynamisches Storytelling: Anstatt die Geschichte
linear erzählt zu bekommen, können wir sie uns hier
individuell zusammenpuzzeln. In “Gone Home” werden wir
in ein großes Haus entlassen und entscheiden selbst, wie neugierig wir
beim Durchsuchen der Räume sind. Das Ende bleibt gleich,
doch der Weg dahin und wie viel wir über die einzelnen
Familienmitglieder erfahren, liegt in unserer Hand. Ein großes Problem, das v.a.
Telltale-Spiele schon lange quält, ist das Pacing. Nach Entscheidungen
entstehen oft leere Pausen, die die Geschehnisse nicht mehr
so dringlich erscheinen lassen. Genauso oft
werden banale Tätigkeiten zu spielbaren
Sisyphusaufgaben aufgeblasen, damit der Spiel-Anteil
nicht zu kurz kommt. Wenn in so einem Abschnitt
kaum Mehrwert steckt, darf ruhig gekürzt werden. Das passiert im Film ja auch. Vor der berühmten Drahtseilakt-
Nummer aus “Mission: Impossible” sehen wir auch nicht, wie Ethans
Team vorher in den Baumarkt fährt, um sich Meterware zu kaufen. Oh, Popcorn vergessen. Moment! Ah, besser. Vergleicht mal diese zwei Szenen: Die erste stammt aus der 2.Staffel
“The Walking Dead”. Clementine prüft
eine Toilette auf Zombies, es passiert eigentlich nix, trotzdem
dürfen wir jede Tür von Hand öffnen. What’s that? Phew. Schaut euch jetzt eine recht
ähnliche Szene in “Zombieland” an. Zack. Keine Zeit vergeudet,
zum gleichen Ergebnis gekommen und filmisch nett aufbereitet. Toll! Über Schnitte lassen sich
wunderbar Geschichten erzählen, die unsere Aufmerksamkeit wecken. Spiele wie “Thirty Flights
of Loving” oder “Virginia” haben damit
schon erfolgreich experimentiert. In dieser Szene
sehen wir den Verlauf einer Party in schnellen Schnitten.
Zwar erleben wir nicht jede Minute der Feier,
verstehen aber trotzdem alles. Also vielleicht bis auf den Teil
mit den fliegenden Partygästen. Die entstandenen Handlungslücken
füllen wir im Kopf einfach selber. Die Erzählung gewinnt an Zug
und kommt ohne lästige Pausen aus. Weil interaktive Geschichten
spielerisch simpel sind, vertragen sich solche Schnitte
auch weit besser als etwa noch damals
bei “Resident Evil”. Interaktive Geschichten sind toll,
könnten aber so viel besser sein. Sie müssen nur ihre spielerischen
Möglichkeiten auskosten und mehr mit inszenatorischen
Mitteln experimentieren. Die fantastischen Abenteuer
von “Captain Spirit” und “The Walking Dead: Final Season”
sind dafür gute Beispiele. Sie wirken offener und dynamischer
als ihre Vorgänger und lassen uns ihre Geschichten
spielerisch erleben. Dann nämlich sind sie am besten: Wenn sie nicht vergessen,
dass sie auch ein Spiel sind. * Musik * Wenn wir auf der Diskette sitzen,
wisst ihr genau, was das heißt. Wir sind sehr, sehr klein. – Exakt. Wiederschau’n. – Reingehau’n. Untertitel: ARD Text
im Auftrag von Funk (2018) * er räuspert sich *
Okay, so, alles klar. Deshalb bin ich heute im Kino. Dem Ort, dem diese Spiele
am nächsten sind. Nein, noch mal. Fuck. Kaum ein Genre… Eure Tickets. Viel Spaß. Interaktive Spiele sind… Alle Spiele sind interaktiv,
du Vollidiot. Diese Qualität ist unser Ziel
und ich verlange von euch nicht weniger als 90 %. * Gelächter * Den nehmen wir. Halleluja. Ich bin’s, Gott. Hört ihr die Glocken läuten?
Ich hör gar nichts. Was’n da los? Ach so, da hat irgendwer nicht auf
die Glocke gedrückt. Frechdächse. So geht’s einem,
wenn man das nicht macht. Außerdem sollt ihr abonnieren.
Halleluja, Gott hat gesprochen. Sonst brennt ihr alle in der Hölle.

100 Replies to “FIFA 19, PES 19, Valkyria Chronicles 4, die Zukunft der Story-Spiele | Game Two #85”

  1. Verstehe nicht, wieso man Geld für Fussballkarten ausgibt um in einem dummen Modus ein gutes Team zu haben. Nicht nur unrealistisch und langweilig (schwache Teams machen viel mehr Spaß) + zusammengewürfelte Teams die im echten Leben so nie zustande kommen würden… meh! , sondern auch noch jedes mal von vorne. Würde noch verstehen, wenn man die Karten dann in das nächste Spiel mitnehmen könnte, aber ein Vollpreisspiel + Karten jedes einzelne Jahr… Fifa müsste eigentlich 20-30 kosten im normalen Handel für die "Neuerungen" und die Karten abgeschafft bzw nur Ingame-Kohle. Deswegen unterstütze ich EA da auf keinen Fall. Höchstens alle 3-5 Jahre ein neues Fifa und kein UT!

  2. Eure Sendung war wie immer Top und die Spiele sehr gut vorgestellt. Eben weil Ihr das gut macht, würde ich mir wünschen, dass nicht immer nur so wenige Spiele getestet werden. Ihr habt zwar "Unter dem Radar" alle paar Sendungen mal, aber warum nicht ein paar Spiele jede Woche mit Kurz-Reviews? Oder bekommt Ihr die Spiele nicht rein? Allein diese Woche wäre was kurzes über Creed – Rise to Glory (VR), Fire Pro Wrestling Word und My Brother Rabbit interessant gewesen, um nur mal ein paar recht relevante Titel zu erwähnen. Zu Warhammer Martyr kam immer noch nichts, obwohl es mehrfach in der Preview war. Ich hatte mir dann andere Reviews angeschaut und dass Spiel dadurch für gut befunden. Am Ende ist es aber ziemlich mäßig und nach einer Review von euch, hätte ich es mir sicher eher nicht geholt. Kurz gesagt, packt doch bitte mal mehr Content in eure Sendung.

  3. 1:0 PES | Grafik PES besser!
    1:0 PES | Gameplay beides scheiße!
    1:1 Fifa | Menü Fifa besser!
    1:2 Fifa | Lizenzen Fifa besser!
    1:3 Fifa | FUT besser als MyClub

  4. Okay, Glocke ist gedrückt lieber Fussballgott Micha. Aber beim nächsten mal sprich bitte deutlicher. Im Beitrag zu FIFA und PES konnte man dich nicht verstehen, nur ein Nuscheln 🙁

  5. Ihr recherchiert ja echt gut, aber diese gestellte, versucht witzige (aber leider viel zu oft unlustige) Darstellung ist für meinen Geschmack einfach zu nervig. Wenn es wenigstens so lustig und unterhaltsam wäre, wie es angedacht ist.
    Wird vielen trotzdem gefallen, aber für mich ist es nichts. Ich will etwas über die Spiele wissen und intelligent unterhalten werden, nicht genervt werden von gefühlt zwanghaften, unpassenden Zwischensequenzen, die für mich nur das Gefühl mitbrigen, dass man gewaltsam die Zeit strecken will…
    Edit: am natürlichsten sind noch die beiden Moderatoren.

  6. Warum redet ihr immer über fifa und pes? is doch eh jedes jahr der selbe dreck, naja dann heute leider nur 20 minuten game two für mich^^

  7. Ich schaue mir Game Two nicht wegen den meißt uninteressanten Spielen an, sondern …. wegen der schauspielerrischen Leistung und den großartigen Parodien der Bohnencrew!
    Und sollte mal in einer Folge ein interessantes Spiel für mich dabei sein, muss ich diese Folge überspringen, werde diese aber nach dem Durchzocken nachholen und weiß wovon die Reden!
    Ihr seid der HammA!

  8. Eigentlich wollt ich gern in RB posten aber da es mit GameOne zu tun hat ist es hier passender. Ich bin gerade dabei mir die GO Videos aus dem Archiv anzusehen und war relativ verblüfft zu sehen wie die Anfänge so bei GO waren, speziell was den Humor anbelangt. Für mich nämlich war GO immer Witz, Satire und natürlich Games. Im späteren Verlauf dann mehr Satire und Witz und weniger Games, das aber ist ein anderes Kapitel. Und gerade bei den ersten paar Folgen merkt man wie sich langsam und zierlich etwas entwickelt, etwas das sich seinen Platz in der Welt sucht und allmählich ihn auch gefunden hat. Dann nach etwa 30 Folgen hat sich GO schon ziemlich definiert in das was ich zuvor beschrieben habe, wohl aber noch mit dem Fokus auf Games. Dann nach rund über 100 Folgen bin ich irgendwann bei den Outtakes gelandet. Und obwohl die Outtakes zu späteren Folgen passen, wurden immerhin auch erst später so richtig eingeführt, sieht man wie deutlich jedem einzelnen aufs Hirn geschissen wurde. Vielleicht war es auch der normale Wahnsinn und als Außenstehender urteile ich da etwas scharf, allerdings hab ich auch nur meine Sicht auf die Dinge. Simon hatte es in einer der Folge von den Outtakes direkt erwähnt, die genaue Wortwahl weiß ich jetzt nicht mehr aber sowas wie "aber jetzt fühl ich mich missbraucht". Und das ist es auch. GameOne einst sympathisch und spricht den jungen und mittleren Gamer an mit einer Brise Humor und Satire allerdings fein dosiert. Obwohl es sich so angefühlt hat als ob MTV GO das Aus angesagt hätte, hab ich den Eindruck das es mehr von den Mitarbeitern ausging. Bei einem derart hohen Grad an Missbrauch, würde ich schon vor Gericht ziehen.
    Im umgekehrten Sinn die Beginne von GT, eher noch überdreht begonnen und mittlerweile eiskalt. Ich denk dabei an die News mit Krogi die anfänglich kurios dargestellt wurden, oder die typischen Zwischensequenzen vor oder zu einem Spiel wurden ebenso stark reduziert. Gerade das was einem das Gefühl gibt ihr seid anders als die anderen, das ist irgendwie verpufft. Ich bleib nach wie vor treu, aber auch mit der Hoffnung das es wieder besser wird.

  9. Ich habe bei Fifa 13 100€ bei eBay für Coins investiert und mir dann ein gutes Team zusammen gekauft. Im Nachhinein war das natürlich Quatsch.
    Seitdem kaufe ich das Spiel nicht mehr. Ich mag Fifa nach wie vor, aber das Pay2Win bei FUT finde ich zu extrem. Belgien sollte unser Vorbild in Sachen Verbote sein.

  10. Also gerade die Kloszene in the Walking Dead 2 ist für den Spieler doch viel spannender und bringt ihm die Spielfigur näher als der kurze Zusammenschnitt aus Zombieland. Klar will der Zuschauer solch redundantes Türgeöffne in einem Film nicht sehen, aber wenn der Spieler die Kontrolle hat ist das doch genau das was die Spannung für ihn ausmacht.

  11. Wieder eine coole Folge, auch wenn mich von den vorgestellten keines wirklich interessiert hat 😂 aber darum geht esb hier ja auch gar nicht 😂.

  12. Story mäßig traut sich Valkyria Chronicles 4 so einiges >.> will keine spoiler geben aber einige Sachen gehen da weit über Kriegsverbrechen hinaus >.>

  13. Bei 17:00 hätte man auch den guten alten Andres von Frauentausch einblenden können. Wird zwar oft verwendet, aber genial bleibt genial. Ich schätze mal es war eine Anspielung darauf, bin mir nicht sicher obs alle mitbekommen haben. 🙂

  14. Mein großes Problem mit Story-Spiele ist, dass sie sich zu sehr darauf beschränken besser zu sein, als der Rest der Spiele. Dabei sollten sie eher an Geschichten von Serien oder Filmen herankommen. Ich meine, wenn Storyspiele alternative Handlungsabläufe bieten würden, könnte ich verstehen, dass sie weniger komplex sind. So hab ich beispielsweise mit der vergleichsweise kurzen Spielzeit eines The Witcher 2 (ich weiß kein richtiges Storyspiel) kein Problem, weil es zwei unterschiedliche Handlungsstränge gibt. Die meisten Storyspiele beschränken sich aber darauf, EINE Geschichte zu erzählen mit ein paar alternativen Dialogen. Da kann man doch erwarten, dass sie ähnlich gut sind wie Serien oder nicht?

    Aber hier kommt das Problem, Storys aus Storyspiele sind meist nur leicht besser als Storys aus anderen Spielen. Nehmt mal den Prolog von Life is Strange 2. Als ich den das erste mal sah, dachte ich sofort, dass dem Vater irgendwas schlimmes zustößen wird, weil dieselben Kniffe verwendet werden wie bei jedem Ubisoft-Spiel. Dass er dann tatsächlich stirbt (und auch noch so dämlich inszeniert), hat mir dann jegliche Emotionen genommen, die ich da hätte fühlen sollen. Eigentlich war es dadurch nur amüsant. Von einem Storyspiel kann man im Prolog doch mehr erwarten als von einem Ubisoft-Spiel, das danach wenigstens eine riesige freie Welt bietet oder nicht? Sollte man eigentlich. Da es aber leicht besser ist als die meisten Spiele, reicht das vielen Spielern schon. Mir nicht, weswegen mich noch nicht ein Storyspiel wirklich fesseln konnte (ich mochte TWD bis ich gemerkt hab, wie linear alles ist, hat die Illusion von allen kommenden Storyspielen zerstört).

  15. Mit dieser Folge habt ihr das alte GameOneFeeling wunderbar getroffen. Wenn auch einige kritisieren hatte Ich meinen Spaß bei jeder einzelnen Folge GameTwo, hier habt ihr euch mal wieder selbst übertroffen. Pes vs Fifa war super und Sebastians Kolummnenbeitrag ist einfach fantastisch.

  16. Ihr und euer Mist 😜
    Spaß Leute es war super wie immer. Bin game one Fan der ersten Stunde und hoffe, ihr hört niemals auf damit oder werdet erwachsen.
    Danke danke danke für viele Stunden lachen, staunen, noch mal lachen game Infos als Unterhaltungspacket im spitzen Niveau!
    PS: Ingo=Unumstrittener Gott der Synchronisation und

  17. Bitte was? Och Stimme euch bei fast allen Dingen in Sachen fifa gegen PES komplett zu, aber das die fifa Spieler Geschichte besser sein sollen als die von PES ist einfach falsch! Zudem hat pes im Gegensatz zu FIFA deutlich mehr Spieler mit ihrem Gesicht ausgestattet. Aufgrund der Atmosphäre und der lizensen bin ich ab diesem Teil auch wieder auf fifa gewechselt! Ich finde es jedoch eine Frechheit, dass Dortmund ihren Vertrag mit Konami vorzeitig kündigt um dann zu fifa zu wechseln, da in PES abgesehen von 3 Spielern JEDER Dortmund Spieler ein ingame Gesicht hatte. Und wie sieht es in fifa aus? Vielleicht sind es 5 Spieler Dortmund die ein Geschicht haben!

  18. Sebastians Beiträge sind irgendwie immer total entspannend. Keine Ahnung ob es an der Stimme liegt oder an ihm selbst.
    Zusammen mit Michas Beiträgen mit die besten.
    Wobei natürlich alle gut sind 😉

  19. Könnten UEFA & co. nicht mehr verdienen, wenn sie die Lizenzen nicht exklusiv verkaufen, sondern einfach 2x Sack teuer

  20. Nach so einer Folge wünsche ich mir öfter mit Sebastian mal bei einem türkischen Mokka und einem Stück Torte über die Welt der Spiele zu reden.. 😀

    PS. Der türkische Mokka dient als Eisbrecher um das eventuelle Schweigen am Anfang zu brechen, da ich mir denke, dass er noch keinen getrunken hat ;D

  21. Schaut euch mal die LISA-Reihe an! Nie wurden Spiel- und Story-Elemente so gut miteinander verknüpft. Oder auch Undertale hat das erstklassig hinbekommen, sowohl ein forderndes Spiel, als auch eine interaktive Geschichte zu sein.

  22. ganz ehrlich im jahr 2018 noch Lizenzen zu erwähnen, wo seit PES5 im Prinzip seit Release day rundum patches verfügbar sind, die nach nen paar Monaten den Umfang von Fifa noch deutlich überschreiten ist doch zu casual für son gaming magazin.

  23. Da als ich letztes Jahr beim Nachholen von Valkyria Chronicles heftig enttäuscht wurde, werde ich mir den Vierer erst gar nicht holen. Da hat mich der stumpfe Hype der Fans mal wieder aufs Glatteis geführt.

  24. Leute ihr seid eine Schande sagt Bescheid wenn ihr wieder im TV kommt. Ich muss sagen ich hab euch damals gefeiert aber als ihr weg wart hab ich geweint. Solange ihr nicht mehr wie früher im TV kommt hört Bitte auf Es ist eine Schande ich hab euch jz zweimal in ner yt Werbung gesehen und jedes mal wieder VERGESSEN ja VERGESSEN also ich finde Internet weniger interessant als Fernsehen also bitte hört auf mit dem quatsch und macht alles wie früher bittteeeeeeeeeeeee! <3

  25. Ich frage mich wie ihr es geschafft habt, dass euch am Savoy keiner durchs Bild gerannt ist 😀 Schöne Kolumne Sebastian!

  26. Schön euch und die Show wieder zu sehen! Habe euch nach der Game One Zeit auf Mtv aus den Augen verloren :/ Aber jetzt endlich wieder guten Shit auf Youtube 😀

  27. Ich wusste es. Der Fussballgott hört die Lokalmatadore. Boys don't cry kam ebenso gut. Wer auch immer für die musikalische Untermalung zuständig war … danke.

  28. Ha! Ich habs mir gleich gedacht das Trants Stock unabsichtlich zerbrochen ist. XD
    Weil es auch so passend war mit seiner Reaktion nach der Ansprache, musstet ihr das auch nehmen. 🙂

  29. Ich hab mich fast tot gelacht, als ich die Logos im Hintergrund der Pressekonferenz gesehen hab.
    Ich dachte mir so: " Die kenne ich doch von Irgendwo her, aso, aus irgendeinen Artikel über die Schrecklichsten Logos".
    Achja, die gute alte Satellitenschüssel, die ist inzwischen schon ein Klassiker

  30. 21:52 "Alpha-Status erreicht"
    Nur mal so als Tipp… Wenn Entwickler oder Publisher gerade mal 5 Monate vor dem geplanten Release eines Spiels bekannt geben, dass ihr Spiel den Alpha-Status erreicht hat, handelt es sich entweder um eine dreiste Lüge, oder (und das ist wesentlich wahrscheinlicher) um PR-Geschwätz, bei dem "Alpha" mit "Beta" verwechselt wird (so, wie in den letzten Jahren auch gerne "Beta" mit "spielbare Demo" verwechselt wurde), OOOOOODER… sie meinen das tatsächlich ernst, was aber noch deutlich schlimmer ist… denn dann kommt es dabei fast immer zu sowas, wie Anthem… oder Evolve… oder Division, oder The Crew 2, oder FakeOut 69er.
    ¯_(ツ)_/¯

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